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Tom's Bericht aus der Pflegestelle28.03.14

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Kategorie: Nachrichten
Von: Tatjana Fischer
Tom

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Tom ist seit dem 1.3.14 bei mir auf der Pflegestelle. Nach knapp 2 Wochen hier ein längerer Bericht zum Großen:

Tom ist nach Schätzung meiner Tierärztin höchstens 2 Jahre alt. Er ist alters entsprechend aktiv: entweder er liegt, steht oder läuft und zwischendurch hat er seine 5 Minuten, wo er einfach nur durch den Garten wetzt. Sitz gibt’s bei ihm nicht.

In der Wohnung ist Tom unauffällig, macht nichts kaputt und bleibt auch sehr gut bis zu 4 Stunden alleine, länger haben wir bisher noch nicht geübt. Er liegt dann vor der Wohnungstür und verschläft die Zeit. Trotzdem ist er am liebsten draußen.

Wir wohnen in einer EG-Wohnung mit direktem Zugang zu einem eingezäunten Garten und bei dem bisherigen schönen Märzwetter steht fast den ganzen Tag die Tür nach draußen offen. Er bleibt auch alleine draußen, entweder er schläft, läuft rum oder spielt mit dem Besen oder mit einem anderen zu findenden Gegenstand (Fußball, Eimer, Handfeger, Plastikflasche …). Der Gartenzaun ist stellenweise nur 1 Meter hoch. Aber da Tom noch nicht das Springen gelernt hat, geht das.

Heute ist es nass und kalt, da liegt er viel rum (vor allem vor der Wohnungstür) und schläft oder beobachtet mich beim Kochen. Er ist kein Hund, der einem folgt, wenn man die Räume wechselt, kommt nur zwischendurch immer mal schauen, was anliegt. Er bettelt nicht beim Essen und braucht auch keine ständige Aufmerksamkeit.

Das Spazierengehen klappt so gut, dass ich schon meine Schäferhündin Jesa mit ihm mit auf den Gang nehmen kann. Er ist schon sehr gut leinenführig, kriegt aber auch hier noch seine 5 Minuten und rennt dann um einen herum. Da nützt dann weder schimpfen noch ignorieren, also spiele ich mit und treibe ihn noch extra an. Was für ein Spaß für Tommi! Wenn ich andere Hundeleute treffe und schwatze, bleibt er brav bei mir stehen, nervt nicht, und legt sich irgendwann ab.

Tom hört auch sehr gut auf seinen Namen und kommt, wenn man ihn ruft - es sei denn, er soll ins Haus. Da muss er schon noch zu überredet werden. Bei Spaziergang üben wir fleißig mit Leckerlies, das klappt bei ihm hervorragend. Seit 3 Tagen interessiert er sich auch für andere Hunde, was ich zum Komm-Üben unter Ablenkung nutze. Tom wir hier am Halsband geführt, da er auf Einwirkungen am Geschirr nicht reagiert. Im Moment lernt er Platz und Sitz. Und ganz wichtig: NEIN kennt er gut. Da sollte man bei ihm auch konsequent dabei bleiben.

Tom ist seit dem 1.3.14 bei mir auf der Pflegestelle. Nach knapp 2 Wochen hier ein längerer Bericht zum Großen:

Tom ist nach Schätzung meiner Tierärztin höchstens 2 Jahre alt. Er ist alters entsprechend aktiv: entweder er liegt, steht oder läuft und zwischendurch hat er seine 5 Minuten, wo er einfach nur durch den Garten wetzt. Sitz gibt’s bei ihm nicht.

In der Wohnung ist Tom unauffällig, macht nichts kaputt und bleibt auch sehr gut bis zu 4 Stunden alleine, länger haben wir bisher noch nicht geübt. Er liegt dann vor der Wohnungstür und verschläft die Zeit. Trotzdem ist er am liebsten draußen.

Wir wohnen in einer EG-Wohnung mit direktem Zugang zu einem eingezäunten Garten und bei dem bisherigen schönen Märzwetter steht fast den ganzen Tag die Tür nach draußen offen. Er bleibt auch alleine draußen, entweder er schläft, läuft rum oder spielt mit dem Besen oder mit einem anderen zu findenden Gegenstand (Fußball, Eimer, Handfeger, Plastikflasche …). Der Gartenzaun ist stellenweise nur 1 Meter hoch. Aber da Tom noch nicht das Springen gelernt hat, geht das.

Heute ist es nass und kalt, da liegt er viel rum (vor allem vor der Wohnungstür) und schläft oder beobachtet mich beim Kochen. Er ist kein Hund, der einem folgt, wenn man die Räume wechselt, kommt nur zwischendurch immer mal schauen, was anliegt. Er bettelt nicht beim Essen und braucht auch keine ständige Aufmerksamkeit.

Das Spazierengehen klappt so gut, dass ich schon meine Schäferhündin Jesa mit ihm mit auf den Gang nehmen kann. Er ist schon sehr gut leinenführig, kriegt aber auch hier noch seine 5 Minuten und rennt dann um einen herum. Da nützt dann weder schimpfen noch ignorieren, also spiele ich mit und treibe ihn noch extra an. Was für ein Spaß für Tommi! Wenn ich andere Hundeleute treffe und schwatze, bleibt er brav bei mir stehen, nervt nicht, und legt sich irgendwann ab.

Tom hört auch sehr gut auf seinen Namen und kommt, wenn man ihn ruft - es sei denn, er soll ins Haus. Da muss er schon noch zu überredet werden. Bei Spaziergang üben wir fleißig mit Leckerlies, das klappt bei ihm hervorragend. Seit 3 Tagen interessiert er sich auch für andere Hunde, was ich zum Komm-Üben unter Ablenkung nutze. Tom wir hier am Halsband geführt, da er auf Einwirkungen am Geschirr nicht reagiert. Im Moment lernt er Platz und Sitz. Und ganz wichtig: NEIN kennt er gut. Da sollte man bei ihm auch konsequent dabei bleiben.


Tom wird gebarft, als Leckerlies bekommt er kaltgepresstes Trockenfutter. Er verträgt nicht jedes Futter, Milchprodukte bisher gar nicht. Da er jedoch noch in der Futterumstellungsphase ist, muss dieses einfach noch weiter beobachtet werden bevor man endgültig sagen kann, was geht und was nicht.  Tom war mit 29 Kilo sehr dürre als er hier ankam. Die Hüftknochen stachen raus, auch die Wirbelsäule und die Rippen. Da müssen noch einige Kilos drauf, aber ein Schlacks wird er wohl immer bleiben, weil er kein guter Futterverwerter ist. Sein Tierarztcheck hier in Deutschland war unauffällig. Er ist zurzeit noch etwas unausgeglichen, das wird aber immer besser, je länge er hier ist.

Nachts schläft Tom mit mir und meinen 2 Hündinnen im Schlafzimmer auf seiner Decke. Seit Neusten hat er entdeckt, dass es im Bett bei Frauchen auch ganz nett ist. Und den 67cm Schlacks merkt man dabei gar nicht. Meine deutlich kleinere Hündin Finni macht sich viel breiter im Bett.

Tom ist leichtführig, d.h. er lässt sich gut ausbilden. Zum Beispiel: bevor er durch die Gartenpforte nach draußen darf zum Spazieren, muss er stehen bleiben, bis ich das OK gebe. In der Regel braucht man mit Tom neue Sachen nur 3-5 x üben, bis er es beherrscht. Weitere Absicherungen sind natürlich zu Verfestigung dann erforderlich. Allerdings hapert es noch an seiner Konzentrationsfähigkeit, was ich aber schon von anderen Zwinger- bzw. Tierheimhunden kenne. Je mehr er seine Außenwelt wahrnehmen kann, desto besser klappt es auch mit der Konzentration.

Er zeigt hier keinerlei Aggression, sondern geht immer ins Meideverhalten, wenn er etwas nicht möchte. Er ist aus Spanien mit einem verletzten Ohr gekommen, mehrere kleine Stellen mussten genährt werden. Zur Betreuung seiner Wunden lässt er mich ungerne aber ohne Gegenwehr an sein Ohr. Das ist sehr erstaunlich, weil er mich ja kaum kennt.

Insgesamt hat Tom nur eine Macke. Das wäre ja sonst auch zu schön gewesen, um wahr zu sein. Tom hat die Macke, nach meinen Händen greifen zu wollen, wenn er mich piesackten will. Das ist schon deutlich seltener geworden und tritt dann auch schon deutlich gemäßigter auf, soll hier aber nicht verschwiegen werden. Wir arbeiten daran.

Tom hat es auch nicht so mit den Männern unter uns. Insgesamt ist er ein Hund, der sich eher zurück zieht, also kein Held auf 4 Pfoten. Er kennt schlichtweg vieles einfach nicht und das macht ihn erstmal unsicher. Anfangs hatte er auch Angst vor vorbei fahrenden Autos, da ist er sichtbar in die Knie gegangen, aber das hat sich gelegt.

Er kann seine Umwelt inzwischen immer besser wahrnehmen, schnüffelt jetzt auch bei den Spaziergängen am Straßenrand rum oder beobachtet die Vögel oder auf dem Feld fahrende Trecker. 

Tom macht sich nicht viel aus anderen Hunden, hat aber auch nix dagegen im Rudel zu leben. Ein Zweithund sollte nicht zu devot sein, dass weckt den kleinen Tyrannen in ihm.

Kleine Kinder sind nichts für Tom, solange er noch in seiner Jugendzeit ist. Größere Kinder sollten aber kein Problem mit ihm haben, sobald sie seine Macke kennengelernt haben und wissen, wie man damit umgehen soll. Aber wie gesagt, Tom ist erst 2 Wochen aus dem Tierheim raus und wird noch viel lernen. Da liegt es auch an seinen zukünftigen Menschen, die richtigen Bahnen einzuschlagen.

Tom braucht ein Zuhause, wo er viel draußen sein kann und Menschen, die einfach nur da sind und keinen Hund brauchen, der ständig um sie herum ist. Doch zwischendurch  braucht er immer noch seine Streicheleinheiten. Wichtig für Tom ist eine klare Führung, das gibt ihm Sicherheit. Sprich: Nein heißt auch Nein und zwar immer.

Toms homöopathisches Konstitutionsmittel ist Phosphorus.

Tom hat goldfarbene Augen. Am Anfang waren es stumpfe Scheiben doch jetzt regt sich immer mehr Leben darin. Die Seele kehrt zurück.


Kurz-Update:

Tom ist eine gelungene Mischung zwischen aktiven Junghund, Nervbolzen und Riesenbaby. Sein bisher verlorengegangenes Leben holt er in Riesenschritten auf und ist den ganzen Tag gut gelaunt. Im Vergleich zum Verhalten anderen Junghunden bei mir im Dorf schneidet er super ab. Tom liebt es draußen zu sein, ein Bauernhof oder ein steter Zugang in einen Garten wären ideal für ihn. Auch als Sportbegleiter ist er super. Er ist sehr hochbeinig, schmal gebaut und flott unterwegs. Er ist stubenrein und kann gut alleine bleiben, wäre als reiner Wohnungshund aber bestimmt weniger glücklich.


Tom sucht noch sein Zuhause!

Lesen Sie hier mehr über Tom: Tom sucht ein Zuhause


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