Anika

Rasse:
Mischling
Alter:
ca. 07/2021
Größe:
wird mitelgroß
Gewicht:
Befindet sich hier:
im Tierheim in Punta Umbria
Kontakt:
Vanessa Brennenstuhl, v.brennenstuhl@tierschutzverein-arca.de
Gechipt:
ja
Geimpft:
ja
Kastriert:
nein
Verträglich mit Hunden?
ja
Verträglich mit Katzen?
nicht getestet
Für Kinder geeignet?
nicht getestet
Check auf Mittelmeer-Krankheiten:
noch kein Ergebnis

Nun, wer unsere beiden Zuckerpuppen sieht, versteht schnell, woher ihre Namen kommen – allerdings sollte man sich nicht verleiten lassen, von ihren Namen auf den Charakter unserer lustigen Bretonen-Mix-Babys zu schließen. Pippi ist zwar sommersprossig, sehr präsent und macht sich die Welt, wie sie ihr gefällt, aber gerade in letzterer Beziehung steht ihr Schwesterchen Anika ihr in nichts nach. Anika ist nur einfach feiner, eleganter und wirkt viel mädchenhafter – wie gesagt, von außen!
In Wirklichkeit sind beide Schnuffelnasen gleichermaßen neugierig, liebenswert und verspielt. Sie haben Spaß daran, die Gummistiefel der Freiwilligen zu entführen und Lösegeld zu erpressen, sie spielen mit Eimern und Besen (weil es in der Tierpension kein Spielzeug gibt, um Streit und Beißereien zu vermeiden) und freuen sich einfach ihres Lebens.
Trotzdem ist ein Tierheim kein Ort für so junge Hunde, selbst wenn im Winter die Infektionskrankheiten sich nicht so rasend schnell ausbreiten wie bei höheren Temperaturen, ist der noch nicht vollständige Impfschutz immer ein Risiko. Außerdem sehnen sich Anika und Pippi nach einem weichen und warmen Körbchen, bei Menschen, die ihnen die Welt in Ruhe erklären wollen.

Unsere Mädels sind wirklich fröhlich und im absoluten Entdeckermodus. Mit ihren knapp vier Monaten (Stand 11/2021) haben sie natürlich auch jede Menge Dummheiten im Kopf – und hier muss man bei Bretonen und ihren Mischlingen aufpassen. Die Rasse der Bretons Epagneul zeichnet sich durch eine unfassbare Sensibilität aus, selten habe ich Hunde erlebt, die rassetypisch so „weich“ sind. Was auf der einen Seite toll ist, weil Bretonen durch positive Verstärkung in beeindruckender Geschwindigkeit lernen und gern gefallen, ist für hundeunerfahrene Menschen oft auch eine Herausforderung. Während ein Mastin oder gar ein Basset ein lautes Wort oder eine drohende Geste mit einem Schulterzucken wegstecken, entwickelt der Bretone ganz schnell Angst und versteht nicht, wieso der Mensch, den er so abgöttisch liebt, sich plötzlich so verhält. Man muss wirklich immer bedenken, dass der Hund nichts zerstört, um seinen besten Freund zu ärgern, sondern weil er es entweder nicht besser weiß und spielen wollte, oder, weil er aus Angst keinen anderen Ausweg mehr wusste. Wer also ruhigbleiben kann, wer auch größere Katastrophen mit einem Lächeln überlebt, wer seinen Hund nie daran zweifeln lässt, dass er geliebt wird, der hat mit einem Bretonen den allerbesten Freund an seiner Seite, der alles tun wird, um seinen Menschen nicht zu enttäuschen, sobald er verstanden hat, wie das funktioniert.
Anika und Pippi suchen fröhliche, verständnisvolle und abenteuerlustige Familien, die mit ihnen die Welt erobern und erforschen – und nach erfolgreich abgeschlossenen Missionen ganz viel von kuschligen Abenden auf der Couch halten!

Share on facebook
Facebook
Share on linkedin
LinkedIn
Share on email
Email