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JohnSeptember 2020

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Kategorie: Zuhause
Von: Carmen Gebler
John im Juli 2020

Kontakt:

John ist nach 28205 Bremen gezogen. Alles Gute, John. Herzlichen Dank, Frau H.

„Irgendwo im Nirgendwo“ umschreibt wohl am besten den Fundort unserer zahlreichen Neuzugänge in Huelva. Tierschützer entdeckten fernab jedes Dorfes eine ganze Kolonie Hunde – und nun gilt es, möglichst viele der Vierbeiner in den verschiedenen Organisationen unterzubringen, erwachsene Tiere umgehend zu kastrieren, für Wasser und medizinische Behandlung der verletzten Tiere zu sorgen, und das so schnell, dass die staatlichen Hundefänger nicht auf die Idee kommen, sich für die Prämie an den zum Teil sehr zutraulichen Vierbeinern zu bedienen.

Natürlich nahmen alle an der Aktion beteiligten Organisationen zuerst die Kleinsten und Schwächsten in ihre Obhut – so auch unsere Freunde von Puntanimals. Im ersten Einsatz nahmen sie 11 Hunde mit in die Sicherheit des Tierheims, eine dreijährige Hündin, die sie Kalea nannten, ihre sieben Welpen und zwei vier Monate alte Junghunde, die im großen Rudel sehr verloren wirkten.

Während Kaleas Rasselbande erst 8 Wochen alt ist und von ihrer Mama beschützt und ernährt wurde, sind Phil und John, wie wir die beiden etwas älteren Welpen genannt haben, schon von ihrer Mutter entwöhnt. Im Rudel sind sie aber noch niemand. Kein Essen mehr von der Mama zu kriegen, aber auch von allen anderen beim Fressen verjagt zu werden, von den großen Rüden des Rudels deutlich zurechtgewiesen werden, während man noch vor ein paar Wochen fröhlich toben konnte, das ist nicht einfach, und Phil und John wussten nicht so genau, wie sie mit dieser Situation umgehen sollten. Sie waren abgemagert und verhielten sich bei ihrer Rettung ängstlich und unterwürfig. Umso wichtiger war es, die beiden Junghunde aus dem Rudel zu holen, bevor sie ihr Vertrauen verlieren. Die ersten Stunden und Tage waren schwierig. Der kleine Phil mit dem glänzenden Fell und sein lockiger Bruder John drängten sich panisch in die Ecke des Zwingers und waren auch mit Hilfe der leckersten Kekse nicht von den guten Absichten der Tierschützer zu überzeugen. Unsere Freunde bekamen schon Angst, dass die beiden Rüden schon traumatisiert seien, aber nur zwei Tage später erreichen uns schöne Nachrichten aus Huelva. Phil und John lassen sich berühren, fangen an, ihre Umwelt zu erkunden, dulden Menschen in ihrer Nähe ohne zu flüchten – und wir sind uns sicher, dass sie schon in kürzester Zeit das Tierheim unsicher machen werden und mit den anderen Welpen den Auslauf zu ihrem Spielplatz machen werden.

Die beiden hübschen Jungs sind echte Senfhunde (jede Rasse durfte ihren Senf dazugeben) – sie werden ausgewachsen wohl ca. kniehoch sein, also zu groß, um dauernd über sie zu stolpern, zu klein, um ständig von ihnen umgerannt zu werden.
Phil und John suchen verständnisvolle Familien, die ihnen viel Geduld und Zeit geben, um anzukommen, und die darauf vorbereitet sind, dass aus den schüchternen Buben bald richtige Teenager mit enorm viel Energie und Spieltrieb werden. Und danach? Wer weiß … es gibt unter den Arca-Nasen schon Agility-Helden, Reitbegleithunde, Besuchshunde, Mantrailer, - und jede Menge Sofakissen, Balljunkies und Prinzessinnen. Lassen wir uns überraschen …


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