Zu sagen, dass India eine schwarze Galga ist, wäre ähnlich, wie zu schreiben, dass ein Smaragd halt ein grüner Stein ist. India definiert schwarz, sie ist ein glänzender, pfeilschneller Schatten, elegant und bildhübsch.
India ist zwei Jahre alt (Stand 01/26), offensichtlich war sie damit schon zu alt für ihren Vorbesitzer, einen Galguero, der seine Hunde nur zur Hetzjagd und zu Hunderennen am Quad einsetzte.
Unsere Schönheit kam mit ihrer Schwester Rubia und ihrer Mutter Pastora ins Tierheim unserer Freunde vom Refugio Kimba. Anfänglich war India verschüchtert, wollte nicht spielen, schon gar keinen Kontakt zu Menschen. Sie versteckte sich hinter ihrer Schwester und hätte am liebsten den ganzen Tag im Zwinger zugebracht. Nach ihrer Kastration durfte sie zu erfahrenen Tierschützern auf Pflege ziehen, um sich zu erholen – und die vier Wochen in liebevollen Händen haben India verwandelt.
Zurück im Tierheim ist India jetzt ein aufgewecktes und neugieriges Mitglied im Rudel. Sie orientiert sich nach wie vor an Rubia, hat aber auch schon einen eigenen Freundeskreis und freut sich über Zuneigung vonseiten der Freiwilligen. Das schwarze Fotomodell beginnt die Ohren gespannt aufzustellen (was bei Galgos ungewollt sehr witzig aussieht), wenn sie gerufen wird, und sie entdeckt jeden Tag neue Dinge, die sie begeistern.
Aufgrund ihrer Vorgeschichte hat India sehr wenig Umwelterfahrung, wenn sie nicht arbeiten musste, wurde sie in einem dunklen Verschlag ohne Kontakt zu Menschen oder anderen Tieren als ihren Leidensgenossen gehalten. Aber India hat ihre Neugierde entdeckt und lernt gerade, den Zweibeinern zu vertrauen.
Wir suchen für unser wundervolles Kohlestückchen ein hundeerfahrenes Zuhause, wo India ankommen und in ihrem Tempo das Leben als Familienhund entdecken kann. Kinder im Haus sollten Verständnis haben, dass die neue Freundin am Anfang vielleicht noch nicht gleich zur Spielgefährtin taugt (auch, wenn India neuerdings ihr Faible für Bälle entdeckt hat, und sie auch ganz für sich allein sehr aktiv nutzt). Rückzugsmöglichkeiten sind für India ebenso wichtig wie die konsequente Arbeit und das geduldige Sammeln von alltäglichen Erfahrungen. India ist gerade aus der Pubertät draußen, sie ist noch ein richtig junger Hüpfer, der schon gezeigt hat, dass das Potential zum Schmuse- und Spielexperten in ihm steckt – jetzt braucht sie nur die richtigen Menschen, und vielleicht auch souveräne Hundefreunde, die ihr den Weg zu diesem Ziel ebnen.
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