Erinnern Sie sich an Fiona, ein kleines verlassenes Mädchen, das hochträchtig in die Obhut der Arca Sevilla kam? Vor vier Monaten, Ende des Jahres 2018, brachte unsere hübsche Prinzessin kurz nach ihrer Rettung sieben Welpen zur Welt, einer niedlicher als der andere. Leider hatte die Rasselbande die Anaplasmose ihrer Mama eingefangen, doch die Infektion verlief still, außer einem positiven Testbefund gab und gibt es also keinen Grund zur Sorge. Auch im Lauf des Lebens eines so befundeten Hundes entstehen keine direkten Einschränkungen, außer dass man bei Routinebesuchen beim Tierarzt mal nach der Thrombozytenzahl schaut – ein winziger Blutstropfen gibt dann schon Aufschluss, ob man eine Antibiotikum-Therapie ansetzen muss (was übrigens selten passiert). Sechs der Adoptanten ließen sich nicht von einer Krankheit beeindrucken, die sowieso jeden Hund im Lauf des Lebens treffen kann – Zecken sind kein Problem, das man nur in Spanien kennt -, doch Monti musste zurückbleiben. Natürlich hatten wir den süßen Clown nicht auf unserer Vermittlungsseite, schien seine Zukunft doch gesichert, doch jetzt muss Monti allein ausharren und hoffen, dass sich auch für ihn schnell ein ganz richtiges Heim findet.
Bei seiner Pflegefamilie ist unser Alleinunterhalter selbstverständlich der Mittelpunkt der Welt und er hat schon ganz viele Dinge gelernt, die ein Vorzeigehund später (nach der lustigen Welpenzeit und der Pubertät mit ihren Anfällen von selektivem Hören) wissen muss. Monti ist schon (fast) zuverlässig stubenrein, er kuschelt und schmust wie ein Großer, er weiß genau, was er zu tun hat, wenn er einen Keks ergattern möchte und wickelt die Menschen in seiner Umgebung mit Leichtigkeit um die weißbesockte Pfote.Monti ist ein verspieltes, lustiges und vollkommen unkompliziertes Hundekind, das seine Zweibeiner sucht – und die sollten humorvoll, liebevoll und geduldig sein, nun, und sie sollten wissen, wie man einen Ball bedient, dann Monti liebt es, mit seinen Freunden zu spielen. Unser kleiner Held wartet auf sein Ticket ins große Glück – dürfen wir Ihre Adresse auf seinen „Lieferschein“ schreiben?