Nero – das heißt "schwarz", und es ist unschwer zu erkennen, warum unser flauschiger, in der Sonne glänzender Neuzugang diesen Namen trägt. Nero ist ein Groenendael (vielleicht nicht ganz reinrassig, aber doch sicher zu allergrößten Teilen) – und für all unsere Leser, die sich jetzt fragen, was denn ein Groenendael ist: man bezeichnet so eine schwarze und langhaarige Unterart des belgischen Schäferhunds, der in Deutschland aber viel häufiger durch den Malinois vertreten ist, welcher in vielen Bereichen als Arbeitshund den Deutschen Schäferhund ergänzt oder sogar ersetzt.Nero wurde wohl beim Umzug seiner Familie zurückgelassen wie ein nicht mehr benötigtes Möbelstück. Eine Nachbarin entdeckte den verwirrten, bildhübschen, erst eineinhalb Jahre alten (Stand 03/2018) Rüden in einem verlassenen Haus, wo er auf dem Grundstück nach etwas Essbarem suchte. Da Nero gepflegt war und weit und breit kein Mensch in Sicht, nahm die Tierfreundin den zärtlichen Schäferhund erst einmal zu sich und stellte sicher, dass er nirgendwo vermisst wird und auch keine Kennzeichnung trägt. Nero ist erst wenige Tage in der Obhut der Dolmen Animal, aber in der Tierpension zeigt er sich als enorm umgänglich, liebevoll und souverän. Er hat keinerlei Probleme mit den anderen Hunden, vertritt ruhig seine Interessen, ohne dominant zu wirken und ohne sich wahllos zu unterwerfen. Majestätisch und für sein Alter schon sehr ausgeglichen bewegt er sich im Rudel. Im Umgang mit Menschen ist Nero hingegen einfach nur ein Kuschelbär, der jede Zuneigung genießt und gar nicht genug davon bekommen kann, zu hören, dass er ein toller Hund ist.