Kennedy hat seinen Namen mehr als verdient, denn auch ihm wurde hinterhältig in den Kopf geschossen. Die Frage, wer in der Lage war, einem 10 Monate alten Hundeteenager eine Kugel in die Stirn zu jagen, wird aber keine Staatsaffäre auslösen – es ist ja nur ein Hund, wahrscheinlich verstand jemand die Tat auch noch als Spaß… Zum Glück handelte es sich bei der Waffe vermutlich um ein kleinkalibriges Gewehr, die Kugel blieb in der Schädeldecke genau zwischen den Augen stecken und Kennedy gelang es, vor seinem Peiniger zu fliehen. Die Eintrittswunde, in der die Kugel noch steckte, war oberflächlicher Natur und nach dem Entfernen des Geschosses und sorgfältiger Desinfektion konnte sich der niedliche Wuschel in aller Ruhe in der Arca Sevilla erholen.Mittlerweile geht es dem überaus freundlichen Junghund wieder blendend, und die Tierschützer vor Ort sind überrascht, wie menschenliebend, anhänglich und aufmerksam Kennedy trotz seiner schrecklichen Erfahrung ist. Der etwas mehr als 30cm Schulterhöhe messende Charmeur mit den kugelrunden Augen ist ein lernfreudiger und extrem lebenslustiger Geselle, der jetzt dringend eine passende Familie braucht, die ihn vergessen lässt, wie wenig willkommen und geliebt er bisher war. Kennedy kann mit allem und jedem, und er steht auch auf die großen K: Kinder, Katzen, Kekse, Küche, Körbchen…
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