Destino

Destino ist nach 2500 Valby in Dänemark gezogen. Alles Gute, Destino. Herzlichen Dank, Frau L.
Rasse:
Spitz-Mix
Alter:
Mai 2014
Größe:
42 cm
Gewicht:
Befindet sich hier:
im Tierheim in Sevilla
Kontakt:
Alisa Kopfmann, a.kopfmann@tierschutzverein-arca.de
Gechipt:
ja
Geimpft:
ja
Kastriert:
ja
Verträglich mit Hunden?
ja
Verträglich mit Katzen?
nicht getestet
Für Kinder geeignet?
ja
Check auf Mittelmeer-Krankheiten:
noch kein Ergebnis

Destino, das heißt gleichermaßen Schicksal als auch Reiseziel. Und beides ist für unseren wundervollen Spitz-Mix absolut treffend, denn wir glauben, dass es Schicksal war, ihn retten zu können und auch, dass er bald auf die große Reise ins Glück gehen wird.
Der etwas über ein Jahr alte (Stand 07/2015) Rüde stammt, wie momentan relativ viele unsere Neuschützlinge, aus der Tötung, namentlich der Perrera Zoosanitario in Sevilla. Durch die engen, dunklen Gänge zu gehen, in die bedrückenden, unangenehm riechenden Betonverschläge zu schauen und entscheiden zu müssen, wer dieser Hölle entkommt und wen man zurücklassen muss, weil weder Finanzen noch Unterbringungsmöglichkeiten ausreichen, um alle Hunde zu retten, gehört zu den schwierigsten Aufgaben der Tierschützer in Spanien (und auch alle Jahre für die Mitglieder unseres Vereins, die sich vor Ort selbst ein Bild machen). Viele, sogar die meisten, der Zurückgelassenen erwartet der Tod, entweder durch Erreger, die in der Perrera im Hochsommer besonders gut gedeihen und in den nicht geimpften und entkräfteten Hunden immer einen Wirt finden, oder eben durch die Spritze, die auf die nicht vermittelbaren Vierbeiner wartet.
Destino durfte den Tierschützern vor einigen Wochen aus diesem reellen Alptraum folgen, und nun entdeckt er seine Lebensfreude wieder, seine Liebe zu den Menschen und er lernt wieder zu vertrauen.
Der sehr ausgeglichene und ruhige Vierbeiner mit der wunderschönen Rute hat sich in kürzester Zeit gut im Tierheim eingelebt. Natürlich gefällt es ihm nicht, wenn sich die Gitter des Zwingers hinter ihm schließen – und wer wollte es ihm verdenken, zu viele böse Erinnerungen warten in der Einsamkeit hinter den verriegelten Türen -, aber er liebt die Zeiten, in denen jemand Zeit für ihn hat. Destino hat wohl zum ersten Mal in seinem Leben Zugang zu Spielzeugen (und er liebt sie über alle Maßen), er hat schnell gelernt, dass die Leine zumindest kleine Abenteuer verspricht, und er freut sich, wenn einer der Freiwilligen derart ausgestattet auf einen Besuch kommt, er mag seine vierbeinigen Mitbewohner und er wird richtig enthusiastisch, wenn Kuschelzeit möglich ist. Wie großartig wird es für den kleinen Destino sein, irgendwann in einem Haus zu leben, wo es keine Gitter mehr gibt, wo Menschen sind, die Zeit für ihn haben, die mit ihm spazieren gehen, die ihn streicheln, die ihm zeigen, wie wertvoll er ist? Wir würden uns wünschen, dass unser freundlicher Gentleman es bald herausfinden darf!

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