Perdy wohnte im Park eines Krankenhauses und ließ sich dort von Pflegern, Patienten und Taxifahrern durchfüttern. Sicherlich nicht das schlechteste Leben, aber die süße Sahneschnitte mit den niedlichen Schokoflecken und der – ja, gucken Sie sich die Fotos mal genau an – unfassbar lustigen Augenbraue war (und ist – Stand November 2014) noch kein halbes Jahr alt und gehört einfach in eine Familie. Noch dazu sind gerade die an Menschen gewöhnten Hunde in den Straßen Linares‘ natürlich auch die leichteste Beute der staatlichen Hundefänger – und nicht kastrierte/sterilisierte Vierbeiner führen über kurz oder lang zu weiteren Welpen, die hungernd und krank auf den Straßen aufwachsen.
Ein lieber Taxifahrer erkannte wohl all diese Zusammenhänge und packte den zutraulichen Babyhund nach Dienst in sein Auto und übergab das fröhliche Mädchen unseren Freunden von der Arconatura.
Man muss kein Hellseher sein, um zu ahnen, dass der kleinen Prinzessin mit der außergewöhnlichen Maske sofort alle Herzen zuflogen, und da Perdy noch klein ist und das Tierheim sehr stressig und laut sein kann, siedelte sie nach einem ersten tierärztlichen Check auf eine Pflegestelle um.
Dort entwickelt sich Perdy prächtig und genießt es, in Geborgenheit schlafen, toben, lernen und kuscheln zu können. Sie hat schnell Freundschaft mit den anderen Vierbeinern geschlossen und mag auch alle Leute, die ihr so im Lauf des Tages begegnen, besonders diejenigen, die einen Keks in der Tasche haben.
Perdy ist ein Hundekind, verspielt, verschmust, mit viel Forscherdrang und natürlich muss sie auch noch vieles lernen. Ausgewachsen wird sie vermutlich kniehoch sein (ca. 40cm), also eine bequeme Größe, die weder zerbrechlich noch unbeherrschbar ist.
Hier sucht eine absolut niedliche Praline ein Zuhause und es müsste doch mit dem Teufel zugehen, wenn wir nicht schnell eine humorvolle, aktive und total liebe Familie für Perdy finden könnten – bei Ihnen ist doch sicher ein gemütliches Plätzchen für so ein wundervolles Mädchen frei?