Farmer - jetzt Tapas - ist zu Lotta auf die Insel Norderney gezogen. Alles Gute, Tapas. Herzlichen Dank, Claudia.
Rasse:
Mischling
Alter:
September 2010
Größe:
ca. 30cm
Gewicht:
Gechipt:
ja
Geimpft:
ja
Kastriert:
ja
Verträglich mit Hunden?
ja
Verträglich mit Katzen?
nicht getestet
Für Kinder geeignet?
ja
Check auf Mittelmeer-Krankheiten:
noch kein Ergebnis

Farmer ist Rotas Bruder und wurde kurz nach seiner Schwester von Tierschützern der Arconatura gerettet. Die beiden schneeweißen Fellnasen durften in ihren ersten Lebensjahren nur die Herzlosigkeit mancher Menschen kennenlernen – sie verbrachten ihre Tage sommers wie winters an einer Kette, schliefen in ihren eigenen Exkrementen und hofften oft vergeblich auf frisches Wasser oder eine Mahlzeit. Ihr Besitzer war den Mitarbeitern des Tierheims schon häufig unangenehm aufgefallen, doch zeigte er sich extrem uneinsichtig gegenüber den Hinweisen auf die katastrophale Haltung seiner Hunde. Aufgrund des laschen Tierschutzgesetzes war es unseren andalusischen Freunden auch nicht möglich, die Hunde mit polizeilicher Gewalt zu befreien. Noch dazu befand sich die gesamte Arconatura zu dieser Zeit im Umzug, zwei Baustellen mussten bewältigt werden und wir sind sehr froh, dass es trotzdem gelang, die dankbaren Vierbeiner aus dieser Hölle herauszuholen. Während Rota sich schon auf einer Pflegestelle in Deutschland befindet, ist Farmer ins Tierheim der Arconatura eingezogen, doch eins wie das andere muss den beiden geschundenen Kreaturen wie das Paradies auf Erden erscheinen. Farmer ist ebenso wie Rota innerhalb weniger Tage komplett aufgetaut und zeigt ein überraschendes Vertrauen in die Zweibeiner, die sich in der Arconatura bewegen. Trotz seiner Vorgeschichte ist er äußerst verschmust und entwickelte sich in kürzester Zeit, genau wie seine Schwester, zu einem echten Ballfetischisten. Der kleine Gentleman hat einen ruhigen Grundcharakter und scheint manchmal einfach nur zufrieden in den Tag zu lächeln, den er nun nicht mehr mit Angst um die nächste Mahlzeit oder vor Prügel begrüßen muss. Leider ist im Tierheimalltag wenig Zeit, um Farmer all die Streicheleinheiten und lustigen Spielstunden nachzuliefern, die ihm in den langen Monaten des Missbrauchs zugestanden hätten, deswegen wünschen wir uns für den niedlichen Mischlingsrüden eine Familie, die das gerne versuchen möchte. Farmer braucht keine hundeerfahrenen Hände und auch keine besondere Pflege. Er wünscht sich einfach nur Liebe, Geduld und die Geborgenheit eines richtigen Heims – ach so, und natürlich wenigstens einen Ball, der nur ihm gehört – vermutlich den ersten in seinem ganzen Leben…

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