Quintero lebte auf einem einsamen Acker, angebunden an einem kurzes Seil. Niemand nahm sich Zeit, mit dem jungen, wunderschönen Labrador zu spielen, ihm die Welt zu zeigen oder mit ihm zu reden und ihn zu streicheln. Vor einigen Monaten konnten die Tierschützer von Sevilla den äußerst dankbaren Junghund aus dieser Hölle befreien und seither wohnt Quintero auf einer Pflegestelle und hat schon vieles nachgeholt, was er in den als Welpe so bitter missen musste. Der cremefarbene Bilderbuchhund hat inzwischen wohl vergessen, wie schrecklich das Leben war und hat nun vollstes Vertrauen zu den Menschen gefasst. Quintero lebt momentan mit Kindern und Katzen in einem Haushalt, und kommt – wie die meisten Vertreter seiner Rasse – mit den einen wie den anderen Mitbewohnern bestens aus. Der aufgeweckte und intelligente Rüde, der gerade seinen ersten Geburtstag gefeiert hat, hat noch viel Nachholbedarf, was Spielen und Toben angeht, er entdeckt die Möglichkeiten seines jungen, muskulösen Körpers und es ist zu schön mitanzusehen, wenn der freundliche Knuddelbär mit seinem Ball durch den Garten tobt, wild mit dem Schwanz wedelt und ein breites Grinsen sein Gesicht ziert – die pure Lebensfreude, die ansteckend auf jeden wirkt, der sich in der Nähe der fröhlichen Schmusebacke befindet. Quintero spielt und kuschelt, er geht wahnsinnig gern spazieren, er liebt Artgenossen und Kinder, findet Katzen höchstens spannend und hat ein unfassbar charmantes Lächeln. Wir sind uns sicher, es wartet eine sehr schöne Zukunft auf den netten Herzensbrecher mit dem traurigen Start ins Leben. Jetzt kommt seine zweite Chance – wo wartet einen labradorbegeisterte Familie schon auf den Einzug des hübschen Teddybären?