Ein warmer Septembermorgen in Sevilla. Wie jeden Tag gönnt sich unser Tierschutzfreund einen kleinen Kaffee, zieht sich an, sucht seine Laufschuhe und begibt sich auf seine Joggingrunde. Nichts deutet darauf hin, dass heute irgendetwas anders sein wird als sonst.Nun, wenn Roberto jetzt an diesen Tag zurückdenkt, wird er sicher sofort wieder lächeln, denn er kam nur 100m weit in seiner alltäglichen Laufroutine, dann hatte er schon einen ganzen Haufen an fröhlichen… wie sagt man Neudeutsch so schön? – Followern. 24 Pfoten tapsten hinter ihm her, begeistert von so viel Elan, und noch viel begeisterter von der Tatsache, dass unsere Partner wirklich immer und bei jeder Gelegenheit Kekse in den Hosentaschen haben.Die abgemagerten, aber extrem netten Welpen und ihre zutrauliche Mama schlossen wirklich in Minutenschnelle Freundschaft mit dem sportlichen Tierschützer. Und wie sollte es anders sein, natürlich durften sie ihn nach Hause begleiten. Die lustige Hundekinderschar zog zum Aufpäppeln in verschiedene Pflegefamilien, die Mama durfte sich im Tierheim erholen, und nun ist es soweit – alle sind gesund und wohlauf und brauchen ein richtiges Zuhause, von wo aus sie sich in ein Abenteuer nach dem anderen stürzen und die Welt erkunden können. Drei der fünf Wonneproppen brauchen gar nicht warten; ihre Pflegefamilien waren so begeistert von ihrem Charme, dass die Fellknäuel ihren Amtssitz nicht noch einmal ändern müssen. Coral und Cuarzo waren in Häusern, die schon ganz vielen anderen Vierbeinern Obdach geben, und räumen jetzt ihren Platz für den nie versiegenden Strom an entkräfteten Welpen, rekonvaleszenten Hunden, verletzten und gequälten Seelen, um stattdessen Stellen als Alleinunterhalter bei netten Familien anzutreten. Cuarzo und seine Schwester Coral sind gerade vier Monate alt und bezaubern jeden Menschen in ihrer Umgebung. Sie sind, wie Hundekinder eben sind, neugierig, verspielt und aufgeweckt, bereit die Weltherrschaft an sich zu reißen. Wir sind aber auch nicht verwundert, dass das Quintett aus Schlappohren so fantastisch geraten ist, denn wir haben ja auch die Mama in Sevilla – und schon weiß man, wo die Rasselbande ihre tolle Anlagen herhat. Gema ist selbst erst eineinhalb Jahre alt (Stand 10/2018) und hat ein Gemüt, für das das Wort „sonnig“ als Beschreibung fast nicht ausreicht. In kürzester Zeit hat sie in der Arca Freunde gefunden, sie genießt jede noch so kleine Aufmerksamkeit, freut sich über Zuneigung und ist sehr bemüht, den Menschen zu gefallen. Aufmerksam, lernfähig, gerade aus der Pubertät heraus und extrem liebevoll wie Gema ist, wäre es schade, wenn alle Adoptanten nur Augen für ihre Babys hätten. Die unfassbar zärtliche Mama hat es in höchstem Maße verdient, ein wundervolles Zuhause mit ebensolchen Menschen zu finden…https://www.youtube.com/watch?v=eDDvtQHlkP4&feature=youtu.be