Dass die Welpenflut aus Spanien nicht versiegt, liegt nicht nur an den Straßenhunden, die sich aufgrund der unfassbar schlechten Müllpolitik in Südeuropa unkontrolliert vermehren, sondern auch an der oft schon an Krankheit grenzenden Weigerung der Menschen, ihre Haustiere kastrieren oder sterilisieren zu lassen – oder zumindest darauf zu achten, dass sie nicht jedes Jahr ungewollten Nachwuchs haben.
Auch Dylans Herkunftsfamilie war dazu nicht in der Lage, und wie so oft fanden sich nur schwer Abnehmer für die Welpen (und sicher wandern auch ein paar wieder ins Tierheim, wenn sie nicht mehr ganz so süß sind) und Dylan blieb alleine aus dem Wurf übrig. Seine Halter waren nicht daran interessiert, ihn zu behalten, bis sich ein gutes Zuhause für den handtellergroßen Yorkshire-Terrier gefunden hatte – ganz im Gegenteil diskutierten sie Möglichkeiten wie Perrera, Zooladen und Einschläfern…Zu Dylans großem Glück ist ein Neffe der seltsamen „Hundeliebhaber“ mit Freiwilligen der ArcoNatura befreundet und hat verstanden, wie Tierschutz funktioniert. Der junge Mann sorgte dafür, dass der erst acht Wochen alte (Stand 09/2015) Wurschtel in die Hände unserer Partner kam, und nun wartet das oberniedliche Babyhundchen darauf, dass er aus seiner liebevollen Pflegefamilie ausziehen und die Herzen seiner endgültigen Besitzer und neuen besten Freunde erobern darf.Was soll man über ein Hundekind dieses Alters erzählen? Dylan ist ein Cuteness-Overload, er ist welpentypisch verspielt und neugierig und will einfach nicht mehr als ein tolles Heim mit lieben, geduldigen Menschen. Ob diese nun alt, jung, dick oder dünn sind, das ist dem kleinen Wonneproppen vollkommen egal – er will nur viele fröhliche Jahre an der Seite seiner eigenen Zweibeiner haben. Ein bescheidener Wunsch, der ihm doch bestimmt erfüllt wird?!