Es hüpft, es spielt, es rollt, es erzählt, es kuschelt, es verteilt Küsschen und erobert alle Herzen mit einem einzigen Blick aus den wunderschönen grünen Augen. Von was für einem Unikum ich da rede? Frida natürlich! Frida ist drei Monate alt (Stand 10/2015) und ein ganz entzückendes Hundemädchen. Die kleine Schneeflocke wohnt seit erst seit einer Woche bei ihrer liebevollen Pflegefamilie und hat sofort Freunde gefunden. Unfassbar goldig, verspielt und freundlich hoppelt Frida durch die Wohnung ihrer Retter, als wäre es nie anders gewesen. Dabei war es so ganz anders, dort, wo Frida die ersten Wochen ihres noch so jungen Lebens verbrachte.Frida stammt aus der Tötung der Perrera Zoosanitario, sie kannte dunkle Zwinger, kalten Betonboden und wäre sie nicht aus dieser lauten und traurigen Hölle befreit worden, hätte ihr kleines Immunsystem sicher auch einem der vielen omnipräsenten Krankheitserreger nachgegeben. Unser Mini-Wuslon hätte also allen Grund noch etwas „durch den Wind“ zu sein, aber davon kann nicht im Geringsten die Rede sein. Frida ist ein Spiel- und Kuschelmobil und für ihre Übergangsbesitzer gibt es nichts Schöneres, als dem kleinen Bündel Leben beim Schlafen zuzuschauen. Wenn ein kleiner Hund, der bisher nur Angst und Unsicherheit kannte, beim enthusiastischen Spielen mitten im Zimmer umfällt und vollkommen geborgen und unbesorgt einschläft, ist das ein unglaublich großer Vertrauensbeweis und rührt Tierschützer auch noch nach vielen Jahren Arbeit. Frida braucht natürlich jetzt auch bald eine ganz richtige Familie, wo sie lernen kann, wie schön das Leben als geliebter Wauzi zwischen tollen Zweibeinern ist, wo sie alles begreifen kann, was man als Hund so wissen muss, wo sie viele Kekse erbetteln kann und in aller Ruhe alt werden darf und jeden Tag in dem Vertrauen aufwachen kann, uneingeschränkt angenommen zu sein. Es würde mich ja nicht wundern, wenn wir schon bald Fotos vom Transport sehen würden, auf denen ein glücklicher Mensch diese wunderhübsche Kuschelmaus in Empfang nimmt …