Vorsicht, es ist mal wieder soweit: Linares wirft einen kompletten Cuteness-Overload ins Rennen um das Ticket ins Glück. Ein Wuschel der Sonderklasse, noch keine drei Monate alt (Stand 02/2016). Wenn Sie weiterlesen und Ihr Herz verlieren, lehnen wir jede Forderung auf Ersatz kategorisch ab (aber wir garantieren Ihnen, dass wir ggf. auch für Sie einen Linares-Wuschel-Cuteness-Overload finden, selbst wenn Sie Jim Knopf nicht adoptieren können sollten.) Man sollte meinen, dass alle Perreras (also die staatlichen Zwinger mit den angeschlossenen Tötungsstationen) in Spanien dankbar sind, wenn Tierschutzorganisationen kommen und einige der Hunde retten. Leider ist die Realität eine andere. Längst nicht alle der Tierauffangstationen wollen sich hinter die Kulissen schauen lassen und das Töten der verwahrten Vierbeiner ist günstiger und weniger zeitraubend als die Übergabe der oft sowieso schon schwerkranken oder verletzten Tiere unter den Blicken echter Tierschützer.Auch die Perrera in Linares hat bisher ein großes Geheimnis daraus gemacht, was sich hinter den grauen Betonmauern abspielt. Dabei ist es eben genau das, was landesweit in den staatlichen Zwingern passiert. Dunkle, kleine Zwinger, verzweifelte Kreaturen auf kalten, harten Böden, kranke, verletzte Tiere, die wimmernd in den Ecken liegen – und die ständige Anwesenheit des Tods, sei es durch die kaum zu kontrollierenden Infektionskrankheiten, die unter den nicht geimpften Tieren wüten oder eben durch die Spritze.Wieso die Politik in Linares sich im August 2015 änderte und die Rettung durch Tierschutzorganisationen endlich möglich ist, wissen wir nicht, es ist uns auch egal, aber wir hoffen, dass viele Fellnasen eine Chance auf Leben bekommen können… und sich bald auch in den Köpfen vieles ändert und das Töten durch gezielte Kastrationsprogramme und eine Reform der Müllpolitik ein Ende findet.Seit einigen Monaten kommen also auch in Linares immer mehr Schützlinge aus den dunklen Betonlöchern, und natürlich ist es für die Tierschützer eine fast unlösbare Aufgabe, schutzlose Vierbeiner in dieser Hölle zurückzulassen. Da das Tierheim jedoch schon aus allen Nähten platzt, belegt die ArcoNatura auch immer häufiger Plätze in Pensionen – eine teure Angelegenheit und leider auch auf Dauer kaum zu finanzieren. Bitte überlegen Sie gut, ob Sie nicht einem dieser Hunde ein neues Zuhause schenken können, oder vielleicht möchten Sie ja auch eine Patenschaft für eine dieser geretteten Nasen übernehmen. Jim Knopf ist wirklich ein Knopf, nämlich ein Goldknopf. Auf kurzen Beinchen und aus großen runden Kulleraugen erforscht und erobert er die Welt, nachdem er der Hölle ja schon entkommen ist. Wie der Zwerg überhaupt in der Perrera landen konnte, wissen wir nicht, aber vermutlich war er Teil eines ungewollten Wurfs. Der Start unserer oberniedlichen Knutschkugel war holprig, doch nun ist die Wende vollzogen und auf Jimmy wartet sicher ein tolles Hundeleben mit genialen Menschen. Das Knöpfchen kennt Katzen, Kinder, Artgenossen in jeder Größe und liebt einfach alles und jeden. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass auch der goldigste Hund ein Hund ist, der erzogen und geführt, beschäftigt und gefordert werden will. Jim ist ein aktiver kleiner Kerl, der keine Karriere als Sofakissen sucht, sondern als Abenteurer und Sportler (gut, aus ihm wird sicher kein erfolgreicher Schlittenhund, aber mit Tennisbällen schlägt er sich schon wirklich gut). Wenn Sie einen lustigen Begleiter für Spaziergänge suchen, wenn Sie gern spielen und sich mit Vorliebe von Ihrer täglichen Arbeit ablenken lassen, sollten Sie nicht zögern, sich mit unseren Vermittlern in Verbindung zu setzen und sich die Chance sichern, bald einen echten Goldknopf in ihrem Haus begrüßen zu können!