In Linares gibt es einen Verkehrsknotenpunkt, der wirklich auch erfahrene Autofahrer extrem stressen kann. Direkt am Bahnhof sind mehrere große Kreisverkehre, etliche Ausfahrten führen direkt auf die Autobahn, Busse zirkulieren … es ist oft ein unübersichtliches Chaos, in dem man kühlen Kopf behalten muss. Das ist natürlich der denkbar schlechteste Ort für einen kleinen ausgesetzten Hund – noch dazu einen sehr cleveren, wie unseren Quinn, der jeden Rettungsversuch anfänglich durch eine gut geplante Flucht erfolglos machte. Zum Glück sind auch die Tierschützer in Linares sehr erfahren, und einige der Freiwilligen, die in der Nähe des Bahnhofs leben, begannen Quinn anzufüttern. Jeden Tag blieb einer der Tierschützer beim Futter, sprach aus der Entfernung mit dem höchst aufmerksamen Rüden und man lockte ihn geduldig jeden Tag etwas näher an das Haus eines Helfers. Nach bangen Nächten, ob Quinn am nächsten Morgen noch leben würde, gelang es endlich, ihn zu sichern und den niedlichen Yorkshire-Mix ins Tierheim zu bringen.Hier zeigt Quinn jetzt sein wahres Gesicht. Er ist ein mutiger, kleiner Mann, der den Menschen sehr zugetan ist. Gutes Futter und ein Bad hat auch noch einen bildhübschen Hund unter der Dreckkruste zutage gefördert – Quinn hat also schon viele Fans unter den Tierschützern. Aber auch mit den anderen Hunden kommt unser kleiner, erst ein Jahr alter (Stand 09/2020) Charmeur sehr gut aus. Leider können unsere Minihunde nur nicht so oft in den Auslauf, die Gefahr unabsichtlich von einem der spielenden oder balgenden größeren verletzt zu werden, ist einfach zu groß. Deswegen – und weil der Winter kommt – hoffen wir, dass unser witziger Junghund Quinn bald eine tolle Familie findet, bei der er vielleicht schon Weihnachten eine tolle Figur unter dem Baum machen kann … Haben Sie nicht ein kuscheliges Körbchen für unseren Herzensbrecher frei?